Die Affäre Rue de Lourcine  2014

„Warum nur erinnern wir uns kein bisschen an letzte Nacht? – Weil wir offensichtlich eine verdammt gute Nacht hatten. — Nacht durchzecht. Mann abgeschleppt. Filmriss.

Nach einer durchzechten Nacht erwacht Lenglumé in seinem eigenen Bett neben einem wildfremden Mann. Es ist sein alter Schulkamerad Mistingue, mit dem er nach einem Klassentreffen gewaltig abgestürzt ist. Beide haben keine konkrete Erinnerung an den Verlauf ihrer nächtlichen Sauftour.  Die Kleidung ist schmutzig, der Regenschirm mit dem Affenkopf verschwunden und die Taschen sind mit Obstkernen und Kohlenstaub gefüllt. Was ein Häubchen, eine Haarlocke, ein Damenschuh und ein Stück Kohle in ihren Hosentaschen zu suchen haben, gibt den verkaterten Schädeln Rätsel auf.


Eugène Labiche ist ein Meister der Pariser Gesellschaftskomödie des 19. Jahrhunderts. In 175 Komödien, Vaudevilles und Possen zeigt er mit atemberaubend komischer und leichter Hand die Abgründe und geheimen Träume, die hinter der ehrenwerten Fassade unseres Lebens lauern. Die Mordslust der bürgerlichen Gesellschaft spielt die Hauptrolle in Labiches wunderbarer Kriminalkomödie Die Affäre Rue de Lourcine.

Während der Theaterabende werden französische Köstlichkeiten angeboten. Ein Hauch von Paris.


Inszenierung : Elke Münch

Darsteller:

Lenglume, Rentier                           Clemens Otte
Mistingue                                      Michael Dölling
Potard, Lenglumes Vetter                 Sascha Rückbrodt
Justin, Bediensteter bei Lenglume      Thomas Röseler
Norine, Lenglumes Frau                    Christiane Rauch

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