Der Schatten

In einem wundersamen Land, in dem alles so vertraut und doch märchenhaft verrückt erscheint, sucht der „Studierte“ Wege zum Glück für die Menschheit. Seine Phantasien verwandeln einfache Gegenstände in Figuren: Zum Beispiel in eine Prinzessin, in die er sich prompt verliebt. Eine hölzerne Standuhr wird zu einem Geheimen Rat. Erwachend aus seinen Phantasien, verwandelt sich alles in phantastische Wirklichkeit zurück: Beginn einer märchenhafte Reise durch menschliche Empfindungen. Sein eigener Schatten wird ihm dabei zum Verhängnis, denn nur der versteht es, hinter die Strukturen der Macht zu schauen und sich ihrer schamlos zu bedienen. Er erlangt durch seine Befreiung ein eigenes Selbstbewusstsein: Teilung des Menschen in Gut und Böse
Das Stück, inszeniert von Elke Münch, prangert mit märchenhaften Symbolen und Figuren geschickt heutige politische und ideologische Verhältnisse an. Es kommentiert gleichsam als Parabel derzeitige Ereignisse in der Landschaft hoher Politik und der Welt der Finanzen. Es zeigt, das Gleichgültigkeit als Lifestyle propagiert und Schulterzucken Programm ist. Liebe und Glück, aber auch Gefühlskälte und Vorteilsnahme sind der Stoff, aus dem Jewgeni Schwarz ein Stück gelang, bei dem der erwachsene Theatergast erhält, was er erwarten darf: „Eine Balkonszene, eine süßes Prinzesschen, Schurken aus dem Reich der Schatten und nicht zuletzt Witz!“

Darsteller

Studierter: Andreas Pätzhold
Sein Schatten: Ole Lambrecht
Pietro: Michael Schmitt
Annunziata: Annika Theiß
Giuli: Elisabeth Malkeit
Prinzessin: Ricarda Olbrich
Premierminister: Arno Wagner
Finanzminister: Jacky Rieling
Cäsar Borgia: Sascha Hein / Marc Gelhart
Geheimrat: Harald Polenske
Doktor: Wilfried Heydegger
Majordomus: Joachim Malkeit
Amüsierschwester: Hanne Scarlatescu
Korporal: Jürgen Theiß
Hofdame: Tina Cameron / Sylvia Sievers-Peeks
Lakai: Jürgen Theiß
Lakai: Andre Hedden
Höfling: Sascha Rückbrodt

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