Edo Wiemkens Töchter

Schauspiel in drei Akten von Jacky Rieling
Regie: Elke Münch

Das Stück spielt zu Beginn der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und zeichnet ein Bild der Geschichte politischer Verhältnisse zwischen Ostfriesland und dem Jeverland. Sie zeigt am Beispiel der Familie Papinga mit deren Abkömmling Edo Wiemken d. J. aus der dann später Fäulein Maria hervorging, das Aufblühen des Fleckens Jever zur Herrschaft Stadt Jever mit den Gauen Rüstringen, Östringen und Wangerland.

Die Gegenspieler hierzu sind die Cirksenas, vertreten durch den Grafen Edzard von Ostfriesland und später seinen Söhnen Enno und Johann von Ostfriesland, sowie dem Vetter der Kinder von Edo Wiemken, Balthasar von Esens. Im Kampf gegen Ostfriesland und Esens erhalten die Geschwister in erster Linie Unterstützung von Boynk von Oldersum und Remmer von Seediek. Als der Sohn Christoph 1499-1517 durch einen Trunk vergiftet wird, sind die Töchter von nun an auf sich gestellt. Das Stück behandelt ebenso den Heiratsvertrag von 1527, der von den Ostfriesen nicht eingehalten wurde.

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